in Diskussion: Schlotwiese

Vorerst keine Systembauten auf der Schlotwiese

Aufgrund unseres Engagement und der vielen Stimmen aus der Bevölkerung werden auf der Schlotwiese keine Systembauten erstellt. Näheres dazu im Zeitungsartikel.

 

Standort Schlotwiese: Entscheidung vertagt

Die Entscheidung zur Schlotwiese wurde im Bezirksbeirat zunächst einmal vertagt. Weitere Informationen dazu im Zeitungsartikel hier. Lesenswert ist auch der Kommentar dazu.

 

Aktueller Stand der Dinge

Mittlerweile wurde mehrfach in der Zeitung über den geplanten Standort Schlotwiese berichtet. Nach und nach haben sich auch Vereine und die politischen Fraktionen zu Wort gemeldet. Aus allen Statements geht klar hervor, dass ein neuer Standort mit knapp 400 Personen von allen Seiten abgeleht wird und vorgeschlagen wird, die Flüchtlinge auf mehrere kleinere Standorte in Zuffenhausen zu verteilen.

Wir Sprecher der Zuffenhäuser Flüchtlingskreise haben einen weiteren Brief an die Stadträte geschickt, wo wir zu bestimmten alternativen Flächen konkret nach einer Umsetzungsmöglichkeit nachgefragt haben und erneut unsere Unterstützung angeboten haben. Es war uns wichtig, abermals klarzustellen:

  • Wir sind grundsätzlich bereit, weitere Flüchtlinge in Zuffenhausen aufzunehmen
  • Einen einzigen Standort mit knapp 400 Flüchtlingen halten wir für falsch
  • Wir favorisieren eine Verteilung der Flüchtlinge gemäß des Stuttgarter Wegs auf mehrere Standorte in Zuffenhausen
  • Wir haben dafür konkrete freie Flächen identifiziert und bitten die Stadt, die von uns vorgeschlagenen Alternativen ernsthaft zu prüfen
  • Wir möchten die Stadt bei ihrer Entscheidungsfindung im Rahmen unserer Möglichkeiten so gut unterstützen, wie wir können

 

Neuer Termin Bezirksbeiratssitzung

Die Bezirksbeiratssitzung zum geplanten neuen Standort in der Schlotwiese findet am Dienstag, 16.02., um 17 Uhr statt. Interessierte sollten um 16.30 Uhr vor Ort sein, um Einlass zu bekommen.

 

Bezirksbeiratssitzung zur geplanten neuen Flüchtlingsunterkunft in der Schlotwiese

In der Sitzung am 26.1. war vorgesehen, dass der Bezirksbeirat den Vorschlag zur Bebauung diskutiert und danach für oder gegen den Vorschlag stimmt. Das Interesse an der öffentlichen Sitzung seitens der Bevölkerung war sehr hoch, so dass nicht alle Bürger in der Zehntscheuer Platz fanden und viele draußen warten mussten. Aufgrund des hohen Andrangs wurde im Beirat der Antrag gestellt, die Abstimmung zu vertagen, damit genug Zeit ist, um die zahlreichen Meinungen und Stimmen aus der Bevölkerung zu hören und mit den Bürgern in einen Dialog treten zu können. Dieser Antrag fand eine Mehrheit. Damit ist die Abstimmung zunächst einmal vertagt.

 

Geplanter neue Flüchtlingsunterkunft in der Schlotwiese

Die Stadtverwaltung um Oberbürgermeister Fritz Kuhn und Erster Bürgermeister Michael Föll haben dem Gemeinderat vorgeschlagen, dass fünf Systembauten für bis zu 396 Flüchtlinge auf der Schlotwiese gebaut werden sollen. Wahrscheinlich werden Sie sich auch schon Gedanken gemacht haben (oder jetzt gerade machen), ob Sie das gut oder schlecht finden sollen.

Diese Gedanken haben wir uns auch gemacht. „Wir“ sind die Sprecher der drei Flüchtlingsfreundeskreise in Zuffenhausen. Unsere Stellungnahme dazu haben wir in einem Brief niedergeschrieben, den wir an die Stadträte verschickt haben. Tenor des Schreibens ist: Wir sehen in dem Vorhaben eine Abkehr vom sog. „Stuttgarter Weg“, der eine dezentrale Verteilung der Flüchtlinge vorsieht, halten eine Unterbringung von so vielen Menschen auf einem doch recht abgelegten Grundstück aus mehreren Gründen für problematisch und würden uns wünschen, dass die Flüchtlinge in kleineren Einheiten über mehrere Standorte bzw. auf bestehende, leer stehende Gebäude verteilt werden.

Erste Reaktionen  zeigen, dass dies anscheinend den ein oder anderen Entscheider  nachdenklich gemacht hat. Wenn diejenigen Bürger, die sich persönlich am stärksten in der Flüchtlingsthematik engagieren, auf einmal die Hand heben und sagen: „Moment mal…“, dann hat das schon einiges an Gewicht. Schlüssel zur Lösung ist die Nennung von alternativen Standorten. Wir haben dazu eine Reihe von Vorschlägen gemacht und sind immer noch dabei, „Wiesen und Dächer“ zu finden.

Stand Januar 2016 wird das Thema in den lokalen und sozialen Medien eifrig diskutiert. Wir werden Sie auf dieser Seite über die wichtigsten Entwicklungen auf dem Laufenden halten.